Corona-Krise: Wie wir in Zukunft fliegen

Flugpersonal mit Maske

Corona-Krise: Wie wir in Zukunft fliegen

Airlines rüsten sich bereits für den Neustart nach Corona. So sieht das neue Fliegen aus.

 

Wir werden uns 
an die Intensivstations­atmosphäre gewöhnen müssen. Zwar gibt es noch keine klaren Regeln an Bord, aber Flugbegleiter werden in Zukunft Mundschutz und Vollvisiere tragen. Airlines wie Emirates oder Qatar Airways stecken ihr Bordper­sonal in Zukunft sogar in Schutzanzüge: Bei Emirates werden diese über der normalen Uniform getragen. Qatar Airways wiederum hat weiße Overalls mit ­Kapuze. Philippine Airlines statten das Personal mit weißen Anzügen mit bunten Streifen an der Schulter aus.

Masken beim Boarding und während des Fluges

Auch die Passagiere müssen sich auf neue Regeln einstellen:

  • So müssen etwa Passagiere der Lufthansa auf allen Flügen Gesichtsmasken tragen. Auch in einigen Terminals ist der Mund-Nasen-Schutz künftig Pflicht.
  • Die irische Ryanair verlangt keinen Mund-Nasen-Schutz. Sie fordert die Passagiere bloß auf, sich regelmäßig die Hände zu waschen.
  • Die meisten Airlines verlangen auch beim Boarding und Abholen des Gepäcks Schutzmasken.
  • Das zwangsweise Freibleiben der Mittelsitze wird es aber nicht geben. Das wird aus Kostengründen von allen abgelehnt.
  • Ob Bordmenüs wie bisher in Zukunft verabreicht werden, ist offen.

Virenschleuder?

Flugzeugherstellers Airbus sagt: Ein komplexes und geschlossenes Belüftungssystem in Jets sorgt für saubere Luft und geringes Infektionsrisiko. Die Luft in der Kabine wird alle zwei bis drei Minuten erneuert, entspricht der Qualität in einem Krankenhaus.(wek)

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