Bingo-Lady sorgt mit Anti-Quarantäne-Posting für Wirbel

Geht's noch?!

Bingo-Lady sorgt mit Anti-Quarantäne-Posting für Wirbel

"Wir können den Tod doch gar nicht aufhalten, er ist für uns alle gewiss, ich würde lieber in Freiheit sterben dürfen", schreibt Marie Christine Giuliani und sorgt für Fragezeichen.

Zahl der corona-infizierten Österreicher steigt weiter an. Bis Mittwoch 14.00 Uhr haben sich 5.516 Menschen angesteckt, wie die Meldungen am "Dashboard COVID19" aus dem Gesundheitsministerium zeigen. Mit Stand 8.00 Uhr sind 30 Patienten offiziell an Covid-19 gestorben. Aus Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg wurden jedoch am Mittwoch weitere Todesfälle gemeldet.

Jetzt sorgt ausgerechnet eine Ex-Moderatorin des ORF für Riesen-Aufsehen. Marie Christine Giuliani, bekannt aus "Bingo", stemmt sich auf Facebook gegen die Maßnahmen der Bundesregierung. "Liebe Leute, uns wird gerade unsere Freiheit genommen!", schreibt sie. Was mit den älteren und anfälligeren Patienten passiert, scheint ihr nicht sonderlich nahe zu gehen. "Es sterben Jahr für Jahr tausende Menschen an Grippe und allem möglichen, das wisst ihr doch!- das hat bisher niemanden dazu bewogen, uns einzusperren! Ich möchte damit in keinem Fall sagen das es egal ist, dass Menschen an Corona sterben, nur sind es so wenige, dass die Massnahmen, die hier gesetzt werden, um alte Menschen und andere, die ein schwaches Immunsystem haben, zu schützen, nicht verhältnismäßig sind", so die Ex-Moderatorin weiter. Und sie legt noch einmal nach und schlägt vor, dass nur die Menschen in Risikogruppen zu Hause bleiben sollen.

Dann spricht sie von wirtschaftlichem Tod für Tausende Unternehmer und dass jene schließlich an Armut sterben würden und dass es in dieser Krise nicht um die Sicherheit der Menschen ginge, sondern um Gier, Korruption und Politik. Ihr Posting schließt sie mit diesem Satz: "Wir können den Tod doch gar nicht aufhalten, er ist für uns alle gewiss, ich würde lieber in Freiheit sterben dürfen".

Viele der User sind ob dieser Aussagen geschockt. Durch die Kommentare durch zieht sich großteils Fassungslosigkeit. "Geht's Ihnen eh noch halbwegs?", schreibt einer. Schaupspieler Reinhard Nowak kritisiert seine Kollegin ebenfalls. "Find ich sehr bedenklich, nein eigentlich furchtbar idiotisch und egoistisch deine Aussage", schreibt er.

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