Kuchl: So war erster Tag im Lockdown

Wirt berichtet aus der Quarantäne

Kuchl: So war erster Tag im Lockdown

Die Marktgemeinde Kuchl in Salzburg ist seit Samstag komplett abgeriegelt.

Kuchl. Seit gestern ist die 7.450-Einwohner-Gemeinde Kuchl vom Rest der Welt abgeriegelt. Niemand darf aus dem Tennengauer Ort hinaus, niemand darf hinein. Die Polizei hat mit Straßensperren den Lockdown rigoros umgesetzt. Am 1. Tag zeigt sich Kuchl bereits leer. „Der Markt im Zentrum ist wie ausgestorben“, beschreibt Pankraz Seiwald, Betreiber des Gasthauses Mühlthaler, die Lage vor Ort. „Die Gäste aus den umliegenden Gemeinden fehlen.“

Erst vor rund zehn Tagen wurde Seiwald zum zweiten Mal Vater. „Wir sind froh, dass unser Sohn Leon noch früh genug zur Welt kam. So können wir die erste Elternzeit gemeinsam zu Hause genießen.“ Trotzdem weiß der Wirt: „Für die Wirtschaft ist die aktuelle Situation katas­trophal“, sagt Seiwald. „Wichtige Touristen fallen aus. Viele Pendler aus der Region können aktuell nicht in die großen Firmen arbeiten kommen.“ Der Gastronom hofft auf eine Besserung: „Wir müssen zusammenhalten und das durchstehen.“

(mko)

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