Rekordanstieg: Wo die Lage jetzt kritisch ist

Corona-Ampel des CSH

Rekordanstieg: Wo die Lage jetzt kritisch ist

In diesen Bezirken gibt es die meisten neuen Corona-Fälle.

So viele Neuinfektionen gab es zuletzt am 11. April: 194 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden wurden am Mittwochvormittag vom Gesundheitsministerium gemeldet. Noch zwei Tage zuvor, am Montag, waren es mit 73 Neuinfektionen nicht einmal halb so viele. Die Zahl der aktuell infizierten Personen steigt damit auf 1.447.
 
Die meisten Neuerkrankungen entfielen mit 91 gestern auf Wien - gefolgt von OÖ mit 31 neuen Fällen, Tirol (28) und NÖ (21). Der Krisenstab der Hauptstadt begründete den Spitzenwert mit einer "überdurchschnittlich hohen Zahl an eingemeldeten Befunden" - konkret waren es 2.760 Corona-Tests. Die Zahl der positiven Befunde pro 100 Tests sei im August-Vergleich jedoch nicht außergewöhnlich hoch gewesen. Es gebe jedoch einen stetigen Anstieg.

Urlaube. Auf den Anstieg bei den Corona-Zahlen haben laut Wiener Krisenstab auch Urlaubs-Rückkehrer Einf luss mit 8,7 %(hier werde eine steigende Tendenz festgestellt). Aber nicht nur: Die meisten Infektionen im August fanden innerhalb der Familie (47,7 %) statt. Gefolgt von Ansteckungen am Arbeitsplatz (20,6 %).

Bisher gab es österreichweit 22.439 positiv Getestete. 724 Personen haben die Covid-19-Erkankung nicht überlebt.

Hier gibt es die meisten neuen Fälle

Bevor die Corona-Ampel des Bundes in Betrieb geht, gibt das das Complexity Science Hub Vienna  (CSH) einen guten Überblick über die Neuinfektionen in Österreich. Am meisten neue Fälle pro 10.000 Einwohner werden dabei in Wien, Linz und Salzburg-Umgebung gemeldet. Auffallend ist, dass zuletzt vor allem in den größeren Städten Neuinfektionen auftraten. 
 
Wien: 3,9 (Fälle pro 10.000 Einwohner)
Linz-Stadt: 3,8
Salzburg-Umgebung: 3,1
Linz-Land: 2.7
Eferding: 2,7
Innsbruck: 2,3
Wolfsberg: 2,3
Schwaz: 2,0
Baden: 2,0
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