Highspeed-Netz

A1 startet Pre5G am Flughafen Wien

Neues Campus-Netzwerk soll u..a. die Sicherheit deutlich erhöhen.

Kurz nachdem A1, T-Mobile und „3“ gemeinsam mit der Stadt Wien am Rathausplatz  ein 5G-Testnetz eingerichtet haben , legt der heimische Mobilfunkmarktführer jetzt noch einmal nach.  A1  und sein Technologiepartner Nokia haben am Dienstag am Flughafen Wien ein Pre5G Campus-Netzwerk gestartet. Laut den Beteiligten setzt der Flughafen damit als erstes Unternehmen Österreichs auf den nächsten Evolutionsschritt im Mobilfunk.

© A1, APA, Daniel Hinterramskogler

Bei der Präsentation waren u.a. Flughafen Wien Vorstand Günther Ofner, A1 CEO Marcus Grausam und Peter Wukowits, Geschäftsführer Nokia Österreich, mit dabei (v.l.n.r.)

Vorstufe mit diversen 5G-Technologien

Bei Pre5G handelt es sich zwar „nur“ um eine Vorstufe des 4G-/LTE-Nachfolgers, dennoch nutzt das Netzwerk bereits jetzt einige Eigenschaften der nächsten Mobilfunkgeneration 5G. Konkret sollen dabei Technologien wie Network Slicing (siehe unten) und Small Cells für hohe Sicherheit und eine leistungsfähige mobile Versorgung des Flughafens sorgen.

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Zwei separate Netzwerke

Bei der A1 Pre5G Campus Lösung am Flughafen Wien spielt vor allem das Network Slicing eine entscheidende Rolle. So unterscheidet das mobile Netz am Flughafen sowohl physisch als auch logisch zwischen dem Breitband Internet der Reisenden und den IT-Anforderungen des Flughafens selbst. Auf diese Weise gewährleistet das Netz die Sicherheit kritischer Prozesse, unabhängig von der Intensität der Mobilfunknutzung der Fluggäste. Gepäcksscanner, Geräte für Abfertigungsprozesse oder Tablets können in das Campus-Netzwerk des Flughafens eingebunden werden. Damit soll sichergestellt werden, dass verantwortliche Personen auch im Notfall immer kommunizieren können.

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Eigene Plattform für sensiblen Datenverkehr

Durch die Einführung einer virtualisierten Edge-Computing-Plattform wird zudem der gesamte sensible Datenverkehr im Flughafen belassen. Diese zusätzlichen Rechenressourcen nahe an den Nutzern können die Latenzzeit und das zu transportierende Verkehrsaufkommen der Anwendungen deutlich reduzieren.

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