Bei Mega-Konzert

„Ochse & Esel!“ Gabalier verhöhnt „Standard“ und „Falter“

Andreas Gabalier sorgte Samstagabend in der Stadthalle wieder für Aufregung.

Mega-Konzert. Vor seinem Song "A Meinung haben" sorgte Andreas Gabalier bei seinem Konzert Samstagabend in der Stadthalle wieder für Aufregung. Wegen ständiger negativer Berichterstattung wurde er gegen zwei Zeitungen laut: "Die haben sich heute ohne Pressekarten reingeschlichen. Die schreiben immer Unwahrheiten über mich. Und alles nur weil ich 2014 bei der Formel 1 die Bundeshymne so gesungen habe, wie ich es in der Schule gelernt habe!"
 
"Vielleicht haben die Leute vom "Standort" und vom "Flater" oder wie die heißen zu Weihnachten nichts zu tun - weil ich bräuchte für meine Weihnachtskrippe eh noch einen Ochs und einen Esel", legt Gabalier nach.
 
Minuten später kam zuerst die Einsicht: "Für den Skandal muss ich Morgen wohl beichten gehen." Aber auch gleich das Nachtreten: "Es geht ja fix nicht, dass ein Blatt des Millionen an Presseförderung kriegt so einen Quargel abdrucken darf."
 
© TZOe Zeidler

Fantastisch. Es war die größte Show des Austropop in Wien. Gabalier zelebrierte sein Tourfinale als fast dreistündiges Volksfest.  „Wahnsinnsstimmung in der Hauptstadt, so was gab’s noch nie, so viel Lebensstimmung, dass so gar mein Mikroständer eingegangen ist“, kämpfte er dabei mit Schweiß und Tränen. Er ließ sich bei Hits wie Hallihallo, I sing a Liad für di oder Hulapalu nicht einmal durch ein kleines technisches Gebrechen stoppen: „27 Konzerte lief alles reibungslos, aber jetzt haben wir ein Problem.“

Emotional. Den Fans war’s egal. Sie feierten Gabalier vom Opener Verdammt lang her bis zum Finale rund um Amoi segn ma uns wieder als neuen Alpen-Elvis. 
 
Noch vor der Show zog ­Gabalier im ÖSTERREICH-Talk seine erfolgreiche ­Jahres-Bilanz.
 
ÖSTERREICH: Eine lange Hallentour geht zu Ende … Wie blickst du darauf zurück? 

Andreas Gabalier: Es war die emotionalste Tour, die ich je erlebt habe, kann mir das selbst nicht erklären. Die Fans scheinen das auch so zu sehen, so wie Stimmung und Feedback sind. 
 
ÖSTERREICH: Welche Momente bleiben einem da besonders in Erinnerung?
 
Gabalier: Berlin hat mich zu Tränen gerührt, dort ­haben die Fans jeden Song von Anfang bis Ende durchgesungen. Auch in Köln und Innsbruck war die Stimmung der Wahnsinn. Ich ­arbeite gerade auch an ­einem Rückblick. Wir ­haben ein Kamerateam mitgehabt und schneiden die schönsten Momente zusammen. Das Video gibt es dann als Dankeschön für meine Fans auf Facebook. 
 
ÖSTERREICH: Jetzt wird es ­ruhiger, Weihnachten steht vor der Tür. Wirst du auf Urlaub fahren?
 
Gabalier: Urlaub ist etwas für alte Menschen. Ich habe noch überhaupt keinen Plan, raffe gar nicht, dass es schon Weihnachten ist, für mich ist es erst Oktober. Weihnachten feiere ich aber schon mit der Familie. Mir fehlen auch noch einige Packerln. Normalerweise bin ich da immer gut vorbereitet, aber bei dem Pensum dieses Jahr war das nicht möglich. 
 
ÖSTERREICH: Also keine ­Ruhepause? 
 
Gabalier: Nicht wirklich, die Vorbereitungen für nächstes Jahr laufen auf Hochtouren, für das Stadion-Konzert in München sind schon 70.000 Karten weg, generell sind wir schon zu 90 % voll im nächsten Jahr. Auch Schladming ist schon halb ausverkauft, es ist einfach unglaublich. Da spielt schon ein Engerl im Himmel mit. Laufen tut aber nichts von selbst. Ich arbeite jedes Jahr noch härter für den Erfolg und das macht sich jetzt wirklich belohnt.
 

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