Premiere nach Verwandlung

Conchita rockt jetzt als Wurst

Conchita rockt jetzt auch als Wurst. Heute war die Live-Premiere in Linz.

Pop. „Ich habe in meinem Kopf keine Grenzen. Es gibt keine Regel. Ich tue einfach, was ich will!“ So kommentiert Conchita (30) ihre schräge Verwandlung zur „Wurst“. Nach dem diskussionswürdigen Auftritt mit Glatze am Opernball und drei bizarren Pop-Videos gab es gestern das aller­erste Konzert in der neuen Doppel-Rolle.

Doppel. Im Linzer Landestheater begeisterte Tom Neuwirth mit Hut und Schlaghose bekleidet 970 Fans (ausverkauft!) sowohl als ESC-Diva mit Hits wie Rise Like A Phoenix wie als düsterer Electronic-Pop-Star. „Ich muss die letzten Wochen erklären“, erkannte die Wurst und sprach zwischen ihren Hits auch über Aufreger wie Opernball („Ich trug Weiß, denn das machen ja die Debütantinnen“) oder Glatze: („Die ist echt, aber Haare wachsen langsam wieder nach, was der Mama sehr gefällt“) und die vielen Namen: Am Ende ist alles wurst. Ich hör auch auf „hey“.

Am Programm stand nach dem Opener What I Am auch die Live-Premiere von Neo-Hits wie See Me Now, für das Wurst gerade erst ein aufregendes S&M-Video im Rotlicht-Milieu ablieferte, oder Hit Me und Coverversionen von Prince (Purple Rain) bis Hildegard Knef: „Dieses Konzert war mehr als aufregend, weil es ganz anders war, als alles, das ich bislang gemacht habe.“

Thomas Zeidler

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