Austro-Geisel in Türkei:

'Halte nicht den Mund'

Der österreichische Journalist Max Zirngast wartet in Ankara auf seinen Prozess.

Ihm drohen 10 Jahre Haft. Wegen angeblicher Mitgliedschaft in einer Terrororganisation. Schweigen will Zirngast trotzdem nicht: „Es ist wichtig, nicht den Mund zu halten“, sagte er zur APA: „Die öffentliche Aufmerksamkeit hilft nicht nur mir, sondern demokratischen Stimmen in der Türkei insgesamt.“

Seit seiner Entlassung aus dem Hochsicherheitsgefängnis Sincan am 24. Dezember darf er die Türkei nicht verlassen. Die ihm vorgeworfenen Tatbestände wies er erneut zurück. Diese Art von Terrorvorwürfen sei eine Taktik, um unliebsame Stimmen in Verruf zu bringen: „Es gibt tatsächlich keinen stichhaltigen Beweis, der die Anklage gegen mich nahelegen würde“, so Zirngast: „Es geht mir auch nicht darum, zu sagen, ich will hier raus und alles andere ist mir egal. Mein Fall hat auch rechtliche Konsequenzen für andere Personen.“

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