Letzter Verdacht bestätigte sich nicht

Todes-Virus: Neuer Verdachtsfall in Wien

Der Coronavirus-Verdachtsfall um eine chinesische Flugbegleiterin in Wien hatte sich nicht erhärtet – Sonntagabend wurde jedoch bekannt, dass es einen weiteren Verdachtsfall in Wien geben soll.
Wien/Peking. In Wien gibt es einen weiteren Coronavirus-Verdachtsfall. Wie der medizinische Direktor des Wiener Krankenstaltenverbundes (KAV), Michael Binder, am Sonntagabend in der ORF-TV-Sendung "Im Zentrum" sagte, wurde eine chinesische Staatsbürgerin im Spital aufgenommen. Zuvor war in einem ersten Fall Entwarnung gegeben worden.
 
Video zum Thema: Todes-Virus: Erster Verdachtsfall in Österreich
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Die neue Patientin lebt in Österreich, war aber im Krisengebiet in China auf Urlaub. Sie wies Symptome wie Fieber auf. Sie wurde auf eine isolierten Station gebracht. Ob sie tatsächlich an dem Coronavirus erkrankt ist, soll bis Montag geklärt werden.
 
Im Fall einer chinesische Flugbegleiterin, die am Samstagabend mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus in das Kaiser Franz Josef-Spital eingeliefert worden war, wurde am Abend indes Entwarnung gegeben. Sie sei nicht mit dem neuen Virus infiziert, hieß es in einer Aussendung des Krankenhauses.
 
"Ich möchte hier vor allem dem Team des virologischen Zentrums der Med Uni Wien danken, das die Tests so rasch durchgeführt hat und in dieser wichtigen Frage für Sicherheit sorgt", hatte Binder in diesem Zusammenhang unterstrichen. Diese reibungslose Zusammenarbeit aller involvierten Einrichtungen und die "perfekt funktionierende Rettungskette zeigt, dass Wien für mögliche künftige Fälle bestens vorbereitet ist", so Binder. Alarmierung, Rettungskette, Spitalsaufnahme etc. hätten perfekt funktioniert.
 
Ursula Karnthaler (MA 15/Gesundheitsamt) schilderte das bisherige seuchenhygienische Vorgehen als Vorsichtsmaßnahme auch im bloßen Verdachtsfall: "Wir haben die Kontaktpersonen aufgesucht. Sie sind alle symptomfrei." Es handle sich dabei vor allem um die übrigen Crewmitglieder.
 
In China sind weiter keine Österreicher von dem Coronavirus "akut betroffen". In der besonders betroffenen Region Hubei leben laut Außenministerium keine Auslandsösterreicher, die Stadt Wuhan sei keine Touristenregion. In Gesamt-China halten sich derzeit rund 3.000 Österreicher auf - sowohl Auslandsösterreicher als auch Touristen. Das Innenministerium ruft am Montag einen Einsatzstab ein, um über die weitere Vorgehensweise zu beraten. Bei der Lagebesprechung werden unter anderem Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) anwesend sein.
 
Angesichts der starken Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit hat China seine Maßnahmen am Wochenende deutlich verschärft. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg bis Sonntag auf 56, wie die Nationale Gesundheitsbehörde mitteilte. Demnach haben sich fast 2000 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, das die Krankheit auslöst. Weltweit kommen 38 Fälle hinzu - darunter mit drei Patienten in Frankreich die ersten Erkrankungen in Europa. Einige Länder bereiteten sich darauf vor, ihre Staatsbürger aus der Region Wuhan auszufliegen. Experten rechnen damit, dass sich der Kampf gegen das Virus noch lange hinziehen wird.
 
Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping berief am Samstag in Peking ein Krisentreffen ein. Alle Ebenen von Partei und Regierung müssten dem Kampf gegen das Coronavirus höchste Priorität einräumen, sagte er laut den Nachrichtenagenturen Xinhua und dpa.
 
 00:36

Bereits 80 Tote und mehr als 2.300 Fälle in China

Die Zahl der Todesopfer durch das neuartige Coronavirus in China ist um weitere 24 Verstorbene auf insgesamt mindestens 80 gestiegen. Aus einer neuen Zwischenbilanz der chinesischen Behörden vom Montag geht ferner hervor, dass die Gesamtzahl der registrierten Krankheitsfälle inzwischen auf mehr als 2300 gestiegen ist. Die vorherige Zahl hatte noch bei rund 2000 Erkrankungen gelegen.

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, reist wegen der massiven Ausbreitung des neuen Coronavirus nach China. "Ich bin auf dem Weg nach Peking", schrieb er am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter. In der chinesischen Hauptstadt wolle er mit Vertretern der Regierung und Gesundheitsexperten über die jüngsten Entwicklungen und die Maßnahmen im Kampf gegen das Virus beraten.

Außer in China traten einzelne Infektionsfälle auch in anderen Ländern auf, darunter Australien und Frankreich. Die US-Gesundheitsbehörde CDC gab am Sonntag den fünften Coronavirus-Fall in den Vereinigten Staaten bekannt.

In Österreich gab es nach der Entwarnung in einer ersten Entwarnung am Sonntagabend einen weiteren Verdachtsfall. Wie der medizinische Direktor des Wiener Krankenstaltenverbundes (KAV), Michael Binder, am Sonntagabend in der ORF-TV-Sendung "Im Zentrum" sagte, wurde eine chinesische Staatsbürgerin im Spital aufgenommen. Die Frau war im Krisengebiet in China auf Urlaub und wurde mit Symptomen wie Fieber auf eine isolierte Station gebracht. Am Montag soll geklärt werden, ob sie tatsächlich an dem Virus erkrankt ist.

 00:33

Neuer Verdachtsfall in Wien nach Entwarnung

In Wien gibt es einen weiteren Coronavirus-Verdachtsfall. Wie der medizinische Direktor des Wiener Krankenstaltenverbundes (KAV), Michael Binder, am Sonntagabend in der ORF-TV-Sendung "Im Zentrum" sagte, wurde eine chinesische Staatsbürgerin im Spital aufgenommen. Zuvor war in einem ersten Fall Entwarnung gegeben worden.

Die neue Patientin lebt in Österreich, war aber im Krisengebiet in China auf Urlaub. Sie wies Symptome wie Fieber auf. Sie wurde auf eine isolierten Station gebracht. Ob sie tatsächlich an dem Coronavirus erkrankt ist, soll bis Montag geklärt werden.

Im Fall einer chinesische Flugbegleiterin, die am Samstagabend mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus in das Kaiser Franz Josef-Spital eingeliefert worden war, wurde am Abend indes Entwarnung gegeben. Sie sei nicht mit dem neuen Virus infiziert, hieß es in einer Aussendung des Krankenhauses.

 20:28

Entwarnung in Wien - Chinesische Flugbegleiterin nicht infiziert

Das Zentrum für Virologie der Med Uni Wien und der Wiener Krankenanstaltenverbund konnten Entwarnung geben - die chinesische Flugbegleiterin, die gestern Abend mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus in das Kaiser Franz Josef-Spital eingeliefert wurde, ist nicht mit dem neuen Virus infiziert. "Ich möchte hier vor allem dem Team des virologischen Zentrums der Med Uni Wien danken, das die Tests so rasch durchgeführt hat und in dieser wichtigen Frage für Sicherheit sorgt", unterstreicht der ärztliche Direktor des KAV, Michael Binder. Er wies zudem auf die exzellente Zusammenarbeit zwischen der Berufsrettung, des Teams der 4. Medizinischen Abteilung des KFJ und den Mitarbeitern des Wiener Gesundheitsamtes hin. "Diese herausragende und reibungslose Zusammenarbeit, die hohe Qualität der Versorgung und die perfekt funktionierende Rettungskette zeigt das Wien für mögliche künftige Fälle bestens vorbereitet ist", so Binder.

 16:48

Zahl der Toten in China steigt

Angesichts der starken Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit hat China seine Maßnahmen am Wochenende deutlich verschärft. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg bis Sonntag auf 56, wie die Nationale Gesundheitsbehörde mitteilte. Demnach haben sich fast 2.000 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt, das die Krankheit auslöst.

Weltweit kommen 38 Fälle hinzu - darunter mit drei Patienten in Frankreich die ersten Erkrankungen in Europa. Einige Länder bereiteten sich darauf vor, ihre Staatsbürger aus der Region Wuhan auszufliegen. Experten rechnen damit, dass sich der Kampf gegen das Virus noch lange hinziehen wird.

Der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping berief am Samstag in Peking ein Krisentreffen ein. Alle Ebenen von Partei und Regierung müssten dem Kampf gegen das Coronavirus höchste Priorität einräumen, sagte er laut der Nachrichtenagentur Xinhua. Eine eigens gebildete Arbeitsgruppe sollte in die Provinz Hubei entsandt werden, um die Arbeit an Ort und Stelle zu steuern.

Die Hauptstadt von Hubei, die Millionenmetropole Wuhan, ist besonders stark vom Coronavirus betroffen: Dort war der Erreger Ende Dezember auf Menschen übergesprungen - vermutlich auf einem Tiermarkt. Bürgermeister Zhou Xianwang sagte am Sonntag, die Zahl der Infektionen in Wuhan könnte noch um Tausend steigen. Derzeit gebe es noch 2.700 Verdachts- und Fieberfälle, die getestet würden.

 14:46

USA, Frankreich und Japan wollen Bürger evakuieren

Angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in China planen erste Staaten Evakuierungsmaßnahmen: Die USA, Frankreich und Japan kündigten an, ihre Bürger rasch aus der besonders betroffenen Stadt Wuhan zu holen.

Das US-Außenministerium kündigte für Dienstag einen Flug von Wuhan nach San Francisco an. Er stehe neben dem Personal des US-Konsulats auch US-Privatpersonen zur Verfügung, allerdings seien die Kapazitäten "sehr begrenzt". Rund tausend US-Bürger sollen sich nach Angaben des "Wall Street Journals" in Wuhan aufhalten.

Auch Japans Regierungschef Shinzo Abe kündigte am Sonntag an, alle Staatsbürger aus Wuhan zu holen, wenn sie dies wünschten. Frankreich plant eine Evakuierungsaktion aus der Provinz Hubei, in der Wuhan liegt, per Bus.

Besondere Sorge bereitet den Behörden die Ähnlichkeit des neuen Virus mit dem SARS-Virus, dem in den Jahren 2002 und 2003 hunderte Menschen erlagen. Chinesische Experten sagten am Sonntag, nach derzeitigem Wissenstand sei das neue Virus weniger gefährlich als der SARS-Erreger. Im Gegensatz zum SARS-Virus sei es allerdings schon während der bis zu zwei Wochen langen Inkubationszeit ansteckend, was den Kampf gegen seine Ausbreitung deutlich erschwert. Chinas Staatschef Xi Jinping sprach nach einer Krisensitzung der KP-Führung von einer "ernsten" Bedrohung.

 13:57

Wiener Verdachtsfall: Kontaktpersonen symptomfrei

Um die Kriterien für einen Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus zu erfüllen, müsste man Fieber, Husten oder Atembeschwerden und einen Aufenthalt in einem Risikogebiet aufweisen, erklärte Judith Aberle, Expertin für Viruserkrankungen an der MedUni Wien. Mittlerweile besteht der Verdacht, dass sich das Virus per Tröpfcheninfektion übertragen könnte.

Eine milde Symptomatik habe bei der jungen Frau den Verdachtsfall gerechtfertigt, so Oberärztin Sabine Hagenauer (rpt. Sabine). Der in einem Isolationszimmer untergebrachten Frau gehe es heute schon besser als gestern. Sie wurde am Samstag gegen 21:30 Uhr von der Berufsrettung aus einem Hotel abgeholt und auf die 4. Medizinische Abteilung im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital gebracht. "Die Standardausrüstung jedes Rettungsmittels deckt den erforderlichen Kontaktschutz ab", sagte Klaus Herbich von der Berufsrettung Wien.

Das Gesundheitsamt hat in der Folge alle unmittelbaren Kontaktpersonen erhoben und kontaktiert. Sie seien allesamt symptomfrei, so Ursula Karnthaler vom Wiener Gesundheitsamt. Ihnen wurde aufgetragen, ihren Zustand im Auge zu behalten. Falls sich der Verdachtsfall bestätigen sollte, würden weitere Personen informiert werden, erklärte Karnthaler. Das Hotelzimmer wurde gesperrt. Falls sich der Verdachtsfall bestätigt, wird es desinfiziert

 13:16

Ersten zwei Fälle haben sich nicht als Coronavirus bestätigt

Die ersten zwei Verdachtsfälle haben sich nicht erhärtet. Der dritte Fall um die chinesische Stewardess in Wien wird noch untersucht.

Der chinesischen Staatsbürgerin, die am Samstagabend als Coronarvirus-Verdachtsfall in die 4. Medizinischen Abteilung des KFJ aufgenommen worden ist, "geht es heute subjektiv und objektiv gut", sagte Oberärztin Christiane Hagenauer bei einer Pressekonferenz in Wien. Ob sie tatsächlich an dem Virus erkrankt ist, werden weitere Tests zeigen. Ergebnisse sollen bis morgen vorliegen.

Die chinesische Staatsbürgerin wurde am Samstagabend als Verdachtsfall mit einer grippalen Symptomatik in das KFJ aufgenommen. Gleichzeitig erfolgte über das Gesundheitsamt Wien eine Überprüfung der Kontaktpersonen der erkrankten Chinesin.

 13:05

Todes-Virus: Schon drei Verdachtsfälle in Österreich!

Wie oe24 nun von Gesundheitsbehörden erfuhr, gab es bereits drei Verdachtsfälle in Österreich!

 12:16

"Erhöhte Aufmerksamkeit" am Flughafen Schwechat

Nach den ersten Coronavirus-Fällen in Europa herrscht am Flughafen Wien-Schwechat "erhöhte Aufmerksamkeit". "Wir sind zudem in ständigem Kontakt mit den Behörden", sagte Flughafen-Sprecher Peter Kleemann am Sonntag der APA.

Der Flughafen Wien verfügt über eine medizinische Station, die rund um die Uhr geöffnet ist. Kleemann verwies zudem auf entsprechende Einsatzpläne, die sich etwa bei einem Fall einer SARS-Erkrankung im Jahr 2014 bewährt hätten. "Diese können sehr schnell in Kraft treten", sagte Kleemann. Von Wien-Schwechat gibt es keine Direkt-Flüge in die betroffenen Gebiete in China.

 12:03

China-Virus: Krisengipfel im Innenministerium einberufen

Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit hat nach dem ersten Coronavirus-Verdachtsfall in Wien den Einsatzstab einberufen, um über die weitere Vorgangsweise zum Thema zu beraten. Die Lagebesprechung findet morgen gemeinsam mit Innenminister Karl Nehammer und Gesundheitsminister Rudolf Anschober im Innenministerium statt.

Vertreter unterschiedlicher Ministerien koordinieren unter Leitung des Innenministeriums alle etwaigen Vorsichtsmaßnahmen und Aktivitäten. Insbesondere die Experten des Gesundheits- und Außenministeriums analysieren gemeinsam mit dem Innenministerium bereits seit gestern laufend die Entwicklungen

Innenminister Nehammer sagt zur aktuellen Lage: "Derzeit gibt es keinen Grund zur Sorge in Österreich. Gleichzeitig ist es unsere Pflicht, im Hintergrund alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um die Österreicherinnen und Österreicher zu schützen."

 11:44

Bei Symptomen: Empfehlung auf Suche nach Konaktpersonen

Im Falle von plötzlichen Krankheitsausbrüchen - also bei sich ausbreitenden Infektionen - ist die erste hygienische Maßnahme der Behörden, möglichst viele Betroffene zu identifizieren. Hinzu kommt die Suche nach Kontaktpersonen. Die entsprechenden Regeln des EU-Zentrums für Krankheitskontrolle (ECDC/Stockholm) gelten sowohl für MERS-CoV vor allem aus dem arabischen Raum als auch für 2019-nCoV.

"Während des Prozesses der Entwicklung dieser Leitlinie (für MERS-CoV; Anm.) wurde ein neues Coronavirus als Ursache eines Ausbruchs in Wuhan in China (2019-nCoV) identifiziert", schreibt das ECDC. Mit den epidemiologischen und virologischen Informationen, die es bis zum 20. Jänner 2020 gab, sollten die in diesen Leitlinien vorgeschlagenen Maßnahmen auch bei 2019-nCoV-Fällen ergriffen werden.

So sollte bei einem in Zusammenhang mit einer Flugreise bekannt gewordenen Verdachtsfall zunächst die Diagnostik ablaufen. Bei Bestätigung einer 2019-nCoV-Infektion sollte geklärt werden, ob schon während des Fluges Symptome bestanden haben. War dies der Fall, sollte bei einem Flug bis zu 28 Tage versucht werden, Kontaktpersonen zu finden.

Bei einem Abstand zu dem Flug von weniger als 14 Tagen, sollte demnach bis zu 14 Tage nach der Reise nach Kontaktpersonen mit einem täglich Update gesucht werden. Bei einem Abstand zu dem Flug von 14 bis 28 Tagen sollten mögliche Kontaktpersonen zumindest darauf überprüft werden, ob sich bei ihnen Symptome einer Infektion gezeigt hätten. Im Fall des Falles laufen dann Virusdiagnose, Isolierung etc. erneut ab.

 11:15

Coronavirus: Wiener Spitäler gerüstet

Derzeit befindet sich eine Flugbegleiterin aus China auf der 4. Medizinischen Abteilung im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital. Die Einrichtung hat als auf die Diagnose und Behandlung spezialisierte Einrichtung jahrzehntelange Erfahrung und weist höchsten technischen Standard auf.

Die Aufrüstung der Abteilung inklusive Isolierstation erfolgte bereits etwa 2012. Das erfolgte - auch - als Maßnahme um etwa der Einschleppung der Ebola-Krankheit aus Afrika begegnen zu können. Die Abteilung unter Leitung von Christoph Wenisch ist jederzeit auf einen Ernstfall vorbereitet.

Die speziell ausgestatteten Zimmer können nur durch eine Unterdruckschleuse betreten werden. Was bedeutet: Luft - und damit mögliche Krankheitserreger - kann nicht aus dem Raum dringen. Eine Art Ampel zeigt an, ob die Schleuse zugänglich ist, oder ob sich gerade jemand darin befindet.

Ärzte und Pfleger müssen im Isolierbereich einen flüssigkeitsdichten Schutzanzug verwenden. Nach dem Verlassen des Patientenzimmers muss eine weitere Schleuse durchquert werden, hieß es 2014 bei der Vorstellung der Abteilung. Dort wird auch die Sicherheitskleidung dekontaminiert und entsorgt.

 11:03

WHO Europa: Jedes Land muss vorbereitet sein

Nach den ersten Nachweisen der neuartigen Lungenkrankheit in Europa hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein gemeinsames Vorgehen gegen den Erreger angemahnt. "In einer Zeit der Unsicherheit über die Entstehung und das Verhalten eines Virus ist es umso entscheidender, dass Länder, Organisationen und die internationale Gemeinschaft als Einheit handeln", teilte das WHO-Regionalbüro Europa mit.

Dazu zähle auch, auf lokaler und nationaler Ebene vorbereitet zu sein, um erkrankte Menschen aufzuspüren und auf das Coronavirus zu testen. "Es ist jetzt an der Zeit, uns bereit zu machen", erklärte das Büro.

Der Ausbruch in China sei ein Zeichen, dass jedes Land vorbereitet sein müsse, um Krankheitsausbrüche jeglicher Art rechtzeitig zu erkennen und zu handhaben. In Frankreich, wo am Freitagabend die ersten drei Infektionen mit dem Virus in Europa bestätigt wurden, habe man gute Arbeit bei der Identifizierung der Fälle geleistet. Die Funde und seien eine Erinnerung daran, dass der globale Reiseverkehr kein Land von der Ausbreitung von Infektionskrankheiten ausschließe.

Es sei zurzeit unklar, wie sich der Ausbruch entwickle, ergänzte die Behörde. "Während wir das Verhalten des Virus nicht voraussagen können, können wir darüber entscheiden, wie gut wir sind, es zu stoppen."

 11:01

China sagte nationale Winterspiele ab

Wegen des Coronavirus hat China seine nationalen Winterspiele verschoben. Das teilte das Organisationskomitee nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag mit. Die Wettkämpfe sollten eigentlich vom 16. bis 26. Februar in der Inneren Mongolei stattfinden und eine wichtige Vorbereitung für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking sein.

Ebenfalls verschoben wird der Fußball-Supercup zwischen dem Meister Guangzhou Evergrande und Cupsieger Shanghai Greenland Shenhua, der eigentlich für den 5. Februar in Suzhou terminisiert war. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

 10:39

Pressekonferenz in Wien um 13 Uhr

Zum Thema des in Wien aufgetauchten Verdachtes auf eine Coronavirus-Infektion findet heute, Sonntag, um 13.00 Uhr eine Pressekonferenz statt. Das Mediengespräch ist laut KAV-Sprecherin Marion Wallner für 13.00 Uhr im SMZ Süd, 10., Kaiser-Franz-Josef-Spital, Kundratstraße 3 im Mehrzwecksaal der Akutgeriatrie (nach Haupteingang rechts, erster Pavillon) angesetzt.

Derzeit fix geplante Teilnehmer sind Dr. Michael Binder (Medizinischer Direktor des KAV), Dr. Ursula Karnthaler (Stellvertretende Leiterin MA15 Gesundheitsdienst) und Oberärztin Dr. Christiane Hagenauer (4. Medizinische Abteilung KFJ, Infektionsabteilung). Die APA wird berichten.

 10:22

Reisende aus Wuhan sollen 14 Tage lang zuhause bleiben

Reisende aus der Stadt Wuhan sollen 14 Tage lang zur medizinischen Beobachtung zuhause bleiben. Nach einer Anordnung der chinesischen Gesundheitskommission in Peking soll sich jeder, der kürzlich in der von der Lungenkrankheit schwer betroffenen Provinzhauptstadt von Hubei war, bei den Behörden melden, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag meldete.

Auch sollen sie sich selber für zwei Wochen zuhause isolieren, um zu sehen, ob die Viruskrankheit ausbricht. Die Anweisung ging an Gesundheitsämter in allen Landkreisen.

 09:40

China baut zweites Virus-Spital in wenigen Tagen

Laut der staatlichen Zeitung "People’s Daily" soll wegen der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus soll in der zentralchinesischen Stadt Wuhan eine weitere Klinik für infizierte Patienten entstehen. Die Behörden planen den Bau eines Krankenhauses mit 1.300 Betten binnen 14 Tagen. Dies ist bereits die zweite Klinik, die extra für das Virus errichtet werden soll. Zuvor hatten die Behörden angekündigt, dass am 3. Februar in Wuhan ein erstes auf die Epidemie spezialisiertes Krankenhaus mit tausend Betten in Betrieb gehen soll.

 09:24

Schock: China-Virus wird immer leichter übertragen

Der chinesische Gesundheitsminister Ma Xiaowei hat am Sonntag gesagt, dass die Übertragungsfähigkeit des Coronavirus nach dem Ausbruch stärker werde und die Zahl der Infektionen weiter steigen könnte. Die Behörden wüssten nur wenig über das neue Virus und seien sich nicht sicher, welche Risiken durch Mutationen des Virus entstehen, so ma bei einer Pressekonferenz.

 09:10

Chinas Provinz Guangdong erlässt Gesichtsmaskenpflicht

Aus Angst vor einer weiteren Verbreitung der Lungenkrankheit müssen die Bewohner der südchinesischen Provinz Guangdong an öffentlichen Orten generell eine Gesichtsmaske tragen. Die Pflicht zum Mundschutz gilt unter anderem in Einkaufszentren, Hotels, Restaurants, Vergnügungsstätten, Parks, religiösen Stätten, Museen und Wartehallen,, wie die Gesundheitsbehörden der Provinz am Sonntag anordneten.

Am Eingang müssten Betreiber prüfen, ob Besucher auch Mundschutz tragen, sonst müsse der Zutritt verwehrt werden. In Guangdong bisher knapp 100 Fälle mit dem neuartigen Virus bestätigt.

 09:10

China verbietet Handel mit Wildtieren

Als Reaktion auf das neuartige Virus hinter der Lungenkrankheit in China ist der Handel mit Wildtieren verboten worden. Da vermutet wird, dass das Virus von wilden Tieren auf den Menschen übertragen wurde, ordneten die Marktbehörden am Sonntag auch an, alle Zuchtfarmen unter Quarantäne zu stellen. Nicht nur der Handel sondern auch der Transport von Wildtieren sei verboten.

Alle Plattformen - von Frischmärkten über Supermärkte und Restaurants bis hin zu Online-Geschäften - müssten den Verkauf einstellen. Die Behörden sollten das Verbot streng überwachen. Woher das Virus genau kommt, ist noch nicht klar. Der Ursprung wird auf einem Markt in der schwer betroffenen Metropole Wuhan vermutet, wo neben Fischen auch wilde Tiere verkauft wurden.

Es wurde spekuliert, dass die neue Variante des Sars-Virus vielleicht von Schlangen oder Fledermäusen stammt. Bei der Pandemie des Sars-Virus waren 2002/2003 rund 8.000 Menschen infiziert und knapp 800 gestorben. Das damalige Sars-Virus stammte offenbar von Schleichkatzen, die in China als Delikatesse gegessen werden.

 09:02

Inzwischen wurden mehr als 40 Millionen Menschen in gut einem Dutzend Städten im Herzen Chinas weitgehend von der Außenwelt abgeschottet, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Im gesamten öffentlichen Verkehr würden Fieber-Messstationen eingerichtet, gab die nationale Gesundheitsbehörde am Samstag bekannt. Passagiere mit Verdacht auf eine Infektion müssten "sofort" in eine medizinische Einrichtung gebracht werden. Die südchinesische Stadt Haikou verfügte, dass alle Reisenden aus der Provinz Hubei rund um Wuhan 14 Tage lang in einem Hotel isoliert und medizinisch untersucht werden sollen. Hongkong verhängte einen "Virus-Notstand" für die Finanzmetropole, strich sämtliche Flug- und Schnellzugverbindungen von und nach Wuhan und kündigte die Schließung der beiden populären Vergnügungsparks Disneyland und Ocean Park an. Disneyland Shanghai, wo man rund um das chinesische Neujahr täglich rund 100.000 Besucher erwartet hatte, war bereits zuvor geschlossen worden.

 08:55

USA kündigen Evakuierungsaktion aus Wuhan an

Das State Department hat am Sonntag eine Evakuierungsaktion für US-Staatsbürger aus dem vom neuen Coronavirus schwer betroffenen Wuhan angekündigt. Man wolle Personal aus dem US-Konsulat abziehen und biete für den Dienstag-Flug Richtung San Francisco zudem eine limitierte Anzahl von Plätzen für Private an, hieß es. Vertreter von Risikogruppen des Virus sollen dabei Priorität genießen.

 08:55

56 Tote in China

In China ist die Zahl der Todesfälle indes weiter angestiegen. Laut chinesischen Behörden starben bisher mindestens 56 Menschen an der Atemwegserkrankung. Auch in der Finanzmetropole Shanghai hat es einen ersten Todesfall gegeben. Bei dem Toten soll es sich um einen 88-jährigen Mann handeln, der bereits unter bestehenden Gesundheitsproblemen litt, erklärten die Behörden der Stadt am Sonntag. Bisher seien insgesamt 40 Fälle der Atemwegserkrankung in der Millionenstadt bestätigt worden. Die Zahl der Infizierten in der gesamten Volksrepublik wird mit über 1.975 angegeben.

 08:54

Erster Krankheitsfall in Kanada

Aus Kanada wird der erste Fall einer Ansteckung mit dem Coronavirus gemeldet. Die Gesundheitsbehörde von Toronto teilte mit, es gehe um eine Person, die kürzlich aus Wuhan zurückgekommen sei. Die Person befinde sich im Krankenhaus, ihr Zustand sei stabil.

In China ist die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Virus indes weiter angestiegen: Die Behörden der Provinz Hubei meldeten am Sonntag 13 weitere Tote. Damit starben bisher 54 Menschen an der Atemwegserkrankung. Bei 323 weiteren Menschen sei außerdem das Virus festgestellt worden. Damit liegt die Zahl der Infizierten in der Volksrepublik bei mehr als 1600.

Angesichts der rasanten Ausbreitung des Coronavirus verschärften die chinesischen Behörden landesweit die Maßnahmen gegen die Epidemie massiv. Im gesamten öffentlichen Verkehr würden Fieber-Messstationen eingerichtet, gab die nationale Gesundheitsbehörde am Samstag bekannt. Passagiere mit Verdacht auf eine Infektion müssten "sofort" in eine medizinische Einrichtung gebracht werden.

 08:51

Willkommen zum LIVETICKER!

Die Lage um das tödliche Coronavirus hat sich in den letzten Tagen weiter zugespitzt. Der Krankheitserreger aus China erreichte zunächst Frankreich, dann gab es Berichte um einen Virus-Verdacht in Deutschland und schließlich meldete das Kaiser Franz Josef-Krankenhaus in Wien, dass sich eine chinesische Staatsbürgerin auf der Isolierstation befinde. Also gibt es einen ersten Verdachtsfall nun auch in Wien. Im LIVETICKER halten wir Sie auf dem aktuellen Stand der Entwicklungen um das gefährliche China-Virus.

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