Corona-Drama um Soldat im Auslandseinsatz

Mit Spezial-Flugzeug heimgebracht

Corona-Drama um Soldat im Auslandseinsatz

Immer mehr Soldaten fangen sich CoV-19 ein. Jetzt auch bei Auslandseinsätzen.

Nicht nur in heimischen Kasernen gibt es Corona-Einzelfälle – Infektionen z. B. in der Salzburger Schwarzenbergkaserne oder in der Eisenstädter Martin-Kaserne –, die aber alle gut unter Kontrolle zu sein scheinen.

Einer der Betroffenen ist schwer erkrankt

Auch im Ausland können Soldaten der Pandemie nicht aus dem Weg gehen: So wurden am Samstagabend zwei österreichische, an Covid-19 erkrankte Soldaten der Mission KFOR (Kosovo Force) aus dem Kosovo nach Österreich evakuiert. Die zu einem fliegenden Hospital umgebaute C-130 „Hercules“ brachte die zwei Soldaten, einer davon schwer ­erkrankt, aus der Hauptstadt Pristina sicher zurück in die Heimat.

© APA/BUNDESHEER

Zur medizinischen Betreuung waren ein Arzt sowie Desinfektionsspezialisten der ABC-Abwehr an Bord des Transportflugzeugs der Luftstreitkräfte. Die Landung in Hörsching erfolgte um 19:55 Uhr. Anschließend wurden die kranken Soldaten von Fahrzeugen des Roten Kreuzes in Linzer Krankenhäuser zur weiteren medizinischen Behandlung überstellt.

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