Punsch & Partys: Fast 800 Strafen für Corona-Sünder

Polizei-Bilanz des Lockdowns

Punsch & Partys: Fast 800 Strafen für Corona-Sünder

30 Gäste bei Punsch-Stand am Wiener Graben, Treffen im Keller – die Polizei im Stress.

Die Covid-Sünder werden immer frecher: Am Freitag kurz vor 18 Uhr rückte die Polizei zum berühmten Meinl am Graben aus. Aus dem Inneren wurde Punsch verkauft, etwa 30 Kunden waren anwesend, „teilweise vor dem ­Geschäft, teilweise im In­neren. Der Mindestabstand wurde mehrfach nicht eingehalten“, so die Polizei. Der Betreiber des Verkaufsstandes wurde angezeigt.

Am Tag zuvor zur gleichen Uhrzeit versammelten sich etwa 70 Mitglieder des Wiener Akademikerbundes in einem Kellergewölbe in der Schlösselgasse in Wien-Josefstadt. Es gab zahlreiche Anzeigen.

Der dritte aufsehenerregende Fall fand am ersten Tag des Lockdowns statt: Eine Shisha-Bar in Wien-Hernals ignorierte das Gastro- und auch das Rauchverbot. Bis zu 20 Gäste waren anwesend.

Polizei-Bilanz

Insgesamt sind die Kontrollore im Stress: Seit Dienstag 0.00 Uhr wurden 796 Anzeigen und Organstrafmandate ausgestellt. Bei Weitem die meisten in der Bundeshauptstadt (224 Anzeigen, 72 Organstrafmandate). Die wenigsten waren es in Vorarlberg.

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