Promi-Wirt nach Messerstich verblutet

Streit: Ehefrau soll Gastro-Legende getötet haben

Promi-Wirt nach Messerstich verblutet

Laut Anklage soll eine Mixtur aus Eifersucht und Alkohol zu der Bluttat geführt haben.

Salzburg. Die Witwe der vor neun Monaten getöteten Gastro-Legende Erich T. (57), die in Flachau die bekannte Après-Ski-Hütte Lisa Alm und das Hotel Lisa betrieb, muss sich seit Montag in einem auf drei Tage angesetzten Prozess in Salzburg wegen Mordes verantworten.

Laut Anklage soll die Rumänin Petronela T., die der Promi-Wirt aus dem Rotlicht-Milieu geholt haben soll und im Jahr 2017 heiratete, den 57-Jährigen mit einem 12 Zentimeter langen Küchenmesser erstochen haben.

Das Opfer erlitt einen Durchstich des linken Lungenoberlappens, einer Lungenarterie sowie des Herzbeutels und verblutete.

Hohe Lebensversicherung als mögliches Tatmotiv

Die Staatsanwaltschaft sprach von einer Mischung aus Eifersucht, beruflicher Belastung und erheblichem Alkoholkonsum, die zur Tat geführt habe. Während der Verteidiger der 30-Jährigen, Kurt Jelinek, von einem tragischen Unfall sprach, als seine Mandantin – die 2,4 Promille intus hatte – sich in der Küche einen Snack zubereitete, ein Messer in der Hand hielt und vom Opfer zu sich gezogen wurde, geht die Anklagebehörde von Mord aus.

Vor Gericht sagte Petronela T., dass sie Erich zwar mit der Scheidung gedroht hatte, ihn aber sehr geliebt habe, er für sie alles war und sie ihm niemals etwas Böses hätte antun können. Die Staatsanwältin gab aber zu bedenken, dass Petronela die Begünstigte einer Lebensversicherung in Höhe von 300.000 Euro gewesen sei. Ein Urteil soll Mittwoch fallen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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