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Wirbel um Gedränge an Liftstationen

Gäste schuld: So verteidigen sich die Tiroler Bergbahnen

Die Seilbahnen sehen zum Teil die Schuld bei den Gästen, die sich uneinsichtig gegenüber den Corona-Regeln zeigen.

Obwohl die Tiroler Gletscherskigebiete erst seit Kurzem geöffnet haben, sorgt bereits die Nichteinhaltung von Corona-Abstandsregeln für Aufregung in sozialen Medien. Bilder und Videos von mehreren Skigebieten vom Wochenende kursieren im Internet, die zeigen, dass in Warteschlagen nicht immer die gebotene Distanz eingehalten wurde. Die Bergbahnen meinten gegenüber ORF Tirol, dass sie Vorkehrungen getroffen hätten, doch viele Gäste würden sich jedoch nicht an die Regeln halten.

Am Hintertuxer Gletscher etwa habe man Gitter errichtet, Bodenmarkierungen angebracht und auch zweisprachige Durchsagen würden auf die Abstände hinweisen. Zudem beginne man schon am Parkplatz mit der Lenkung des Besucheransturms. Die Pkw werden auf Parkplätze geleitet und mit Shuttlebussen zur Bahn gefahren, damit die Gäste gestaffelt bei den Seilbahnen ankommen.

Auch die Polizei wurde deswegen bereits eingebunden, die von der Gesundheitsbehörde zum Stubaier Gletscher geschickt wurde. Der Exekutive zufolge zeigten sich auch hier viele Menschen uneinsichtig, es wurde aber noch niemand gestraft. Am Mittwoch fand in Innsbruck jedenfalls ob der Problematik ein Gespräch zwischen Behörden, Polizei und Bahnbetreibern statt.
 

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