Intensivstation

Hoffnung für Kleinkind nach Hundebiss

Die jungen Eltern zittern um das Leben ihres Sohnes (1). Die Hundebesitzerin schweigt.

Wien. Beim Telefonat mit ÖSTERREICH am Donnerstag konnte Raman C., der Vater des von einem Rottweiler gebissenen Buben, erstmals von einer halbwegs positiven Nachricht berichten: „Die Ärzte im SMZ Ost haben mir gesagt, dass unser Sohn jetzt stabil ist.“ Dennoch schwebt das 18 Monate alte Kleinkind  weiter in Lebensgefahr, so schlimm waren die Verletzungen, die ihm  vom Rüden „Joey“ einer Nachbarin vor der Wohnhausanlage in der Donaustadt zugefügt wurden – als die Großeltern mit dem Enkel am Gehsteig „Engelchen, flieg“ spielten. Der Hund der Frau hatte sich von der Leine losgerissen, „sie stand nur daneben und hat nichts gemacht“, klagt der Vater an.  „Die Gesetze und Beißkorbpflicht müssen so geändert werden, dass Kinder nicht mehr gefährdet werden. Meinem Kind können aber nur noch Gebete helfen“, sagt der gebürtige Inder.

Die Rottweiler-Besitzerin hat sich noch nicht bei der Familie gemeldet, um sich zu entschuldigen. Ihr droht wegen grob fahrlässiger Körperverletzung (im trunkenen Zustand) eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

(sia)

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