Mirsad O.

Wiener Hassprediger jetzt im Visier der Schweiz

Die Ermittler wollen Verbindungen zwischen einem Syrien-Heimkehrer und O. gefunden haben.

Lange war es ruhig um Mirsad O. (37) (anwaltlich vertreten von Wolfgang Blaschitz). Jetzt gerät der Hassprediger aus Serbien, der junge Männer an die Schergen des IS vermittelte und als geistiger Brandstifter für Morde und andere terroristische Straftaten fungierte, erneut ins Visier von Ermittlern. Diesmal aus der Schweiz. Bei ihrem Besuch am Mittwoch in der Justizanstalt Garsten befragten zwei Schweizer Staatsanwälte im Beisein des Verfassungsschutzes Mirsad O. stundenlang zu einem Schweizer Syrien-Heimkehrer, gegen den sie aktuell ermitteln.

Pikant

Das mutmaßliche IS-Mitglied soll laut der Ermittler im Dunstkreis Mirsad O.s verkehrt haben und sich 2012 dem IS angeschlossen haben. Im Jahr 2014 soll der Schweizer gemeinsam mit Boxweltmeister Valdet Gashi Mirsad O. in Wien besucht haben. Auch Gashi schloss sich 2015 in Syrien dem IS an und gilt als tot.

Im Hintergrund laufen derzeit Ermittlungen gegen Mirsad O., der zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde, wegen des Verdachts der Terrorfinanzierung – es gilt die Unschuldsvermutung. L. Eckhardt

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