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Gewalt & Eskalation in Wien-Favoriten

Polizei verhaftet junge Türkin nach "Wolfsgruß"-Provokation

Nachdem eine junge Türkin andere Demo-Teilnehmer mit dem verbotenen ''Wolfsgruß'' provozierte, musste die Exekutive einschreiten.

Wien. Am Samstag kam es erneut zu Demonstrationen in Wien-Favoriten, bei denen Antifaschisten und die "Grauen Wölfe" - radikale türkische Nationalisten - aufeinandertrafen. Videoaufnahmen zeigen, wie eine junge Frau den verbotenen "Wolfgruß" in der Menge der Demonstranten zeigte. Laut oe24-Informationen soll die junge Türkin explizit versucht haben andere Demo-Teilnehmer mit dem nationalistischen Gruß zu provozieren. Die Wiener Exekutive, die bereits seit Tagen mit mehreren hundert Mann im Einsatz steht und für Ordnung sorgt, griff darauf ein, um ein Eskalieren der bereits angespannten Lage zu verhindern. Dabei wurde die junge Türkin aus der Menge abgesondert und musste aufgrund ihres aggressiven Verhaltens von mehreren Beamten beruhigt werden. Laut Augenzeugenberichten wollte die Provokateurin zunächst flüchten, konnte von den Einsatzkräften jedoch festgehalten werden. Sie wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Video zum Thema: Teenie-Türkin nach verbotenem Wolfsgruß verhaftet
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Video zum Thema: Hier wird Türkin nach Wolfsgruß bei Demo verhaftet
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Favoriten im Ausnahmezustand

Mehrere Hundert Polizisten, die WEGA und ein Hubschrauber stehen seit Tagen bei den Kurden-Demos in Favoriten im Alarm-Einsatz:

Postings in sozialen Netzwerken zeigen, dass die türkischen Männer von den eigenen Eltern (allesamt Erdogan-Fans und streng religiös) auf die Straße geschickt und bejubelt wurden.

© Viyana Manset Haber

Tags darauf störten mehrere hundert Türken erneut die Kurden-Demo. Mit „Allahu Akbar“-Rufen gingen sie auf die Aktivisten und Polizisten los und bewarfen sie mit Steinen, Flaschen und Böllern. Dabei wurden zwei Uniformierte verletzt. Zudem wurde ein Polizeihund von Teilen einer Waschbeton-Platte getroffen und verletzt. Mehrere Festnahmen und 34 Anzeigen gab es an diesem Tag.

© APA

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Polizisten erneut mit Böller beworfen

Knall. An Tag drei – am Freitag – fand in Favoriten erneut eine Demo mit rund 500 Aktivisten statt. Auch hier wurde die Demo von einem türkischen Mob gestört. Erneut flogen Steine und Böller durch die Luft. Die Beamten wurden mit Feuerwerkskörpern beworfen. Durch den Knall eines Böllers erlitten fünf Einsatzkräfte einen Tinnitus, ein Uniformierter wurde von einer Flasche an der Schulter getroffen und ebenfalls verletzt. Insgesamt kam es zu drei Festnahmen. Ein linker Demonstrant wurde am Heimweg verfolgt und beim Hauptbahnhof verprügelt.

© APA

Video zum Thema: Polizist durch Steinwurf verletzt
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Graue Wölfe aus Hamburg kommen mit Reisebussen

Erhöhte Wachsamkeit war für die Polizei bei der Demo am Samstag geboten. „Die Grauen Wölfe aus Hamburg haben sich zusammengetan und sind auf dem Weg nach Wien“, so eine in Deutschland lebende Kurdin gegenüber ÖSTERREICH. Am Ende verlief diese aber weitgehend ruhig. Aber auch hier wurden vereinzelt Böller geworfen und der Wolfsgruß gezeigt.

© Viyana Manset Haber