Obdachlosen ins Wasser gestoßen

So brutal war die Donaukanal-Attacke

Wie aus dem Nichts kassierte das Opfer (30) einen Fausthieb und einen Rempler.

Wien. Die Hintergründe des mysteriösen Vorfalls bei der Salztorbrücke Dienstagnachmittag am Donaukanal in Wien lichten sich: Der Angreifer (31), ein Einheimischer mit psychischen Problemen, dürfte einen akuten Schub gehabt haben und ohne Vorwarnung auf einen 30-Jährigen aus der Slowakei losgegangen sein. Ohne jede Vorwarnung verpasste er dem Obdachlosen eine Faustwatsche – das Opfer trug ein blaues Auge davon – und stieß ihn hernach vom Treppelweg 2 bis 3 Meter in den Donaukanal hinein, der nur noch 16 Grad hat. Von lauten panischen Hilferufen des Nichtschwimmers – der sich an einer Leiter ins Wasser festklammern konnte – alarmiert, rief eine Zeugin die Polizei. Zwei Beamte holten den Mann aus dem Wasser. Er kam verletzt und unterkühlt in ein Spital. Der Angreifer wurde auf die Psychiatrie gebracht.

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