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Kopfschütteln nach Vorfall in Brigittenau

Polizeieinsatz, weil Gaffer Rettungskräfte behinderten: Patient tot

Wieder einmal kam es zu einem medizinischen Notfall in Wien bei dem die Rettungskräfte durch Schaulustige behindert wurden.

Am Donnerstagabend kam es in der Leystraße in Wien-Brigittenau zu einem medizinischen Notfall. Offenbar dürfte eine Person auf offener Straße zusammengebrochen sein. Die Notrufkette wurde in Gang gesetzt und die Rettung war wenig später an Ort und Stelle. Bisher alles normal, doch dann lief einiges aus den Rudern.

Dutzende Schaulustige versammelten sich rund um den Einsatzort und zückten ihre Handys. Durch dieses rücksichtslose Auftreten behinderten sie die Rettungskräfte an ihrer so überlebenswichtigen Arbeit. Am Ende musste gar die Polizei anrücken, um die Gaffer aus dem Weg zu schaffen.

Für die behandelte Person kam alles jedoch zu spät. Sie überlebte den Vorfall nicht.

Inzwischen wurde bekannt, dass der Todesfall nicht in direkter Verbindung mit der Behinderung der Rettung steht. Bei dem Opfer handelt es sich um eine ältere Dame mit Vorerkrankungen.

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