Wieder fällt Verhandlungstermin aus

Grasser-Prozess wird zur Lachnummer

Diese Woche hätte an drei Tagen verhandelt werden sollen, ehe die Sommerpause startet.

Wien. Das Verfahren gegen Karl-Heinz Grasser in der Causa Buwog wird immer mehr zum Pannenprozess. Über 100 Prozesstage haben die Beteiligten in dem Monster-Verfahren bereits hinter sich, doch ein Ende ist noch lange nicht in Sicht: Heuer ist kein Urteil mehr zu erwarten – da hilft es auch nicht, dass ständig Prozesstage ausfallen: So wurde der für heute angesetzte ­Termin wegen „kurzfristiger dringender Verhinderung eines Schöffen“ abgesagt. Schon letzte Woche entfiel eine Zeugenbefragung wegen Erkrankung einer Ersatzrichterin.

Ob die beiden anderen für diese Woche angesetzten Verhandlungstage – die letzten vor der sechswöchigen Sommerpause – wie geplant stattfinden, war zu Redaktionsschluss noch nicht klar. Vorgesehen dafür war jedenfalls die Befragung von zwei Belastungszeugen. Laut Staatsanwälten wissende Insider.

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