Strache wieder im Angriffsmodus:

"Linke wird mit Verbotsversuch für Politiker scheitern"

Trotz sieben laufender Ermittlungsverfahren wagt sich HC Strache wieder auf die innenpolitische Bühne: Er verteidigt Italiens Ex-Innenminister Salvini, attackiert "die Linke" sowie Ex-Parteifreunde.

Der Ex-Vizekanzler hatte in jüngster Zeit wenig Grund zu lachen: Sieben aktuelle Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft, dazu eine schwere Knieverletzung (Kreuzbandriss) plus böse Gerüchte, die von seinen Ex-Parteifreunden gestreut werden - so wurde sogar verbreitet, dass seine Gattin Philippa bei ihm aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen sei.

"Böse Gerüchte und Intrigen"

"Alles Blödsinn. Da sieht man ja, wie verzweifelt meine Gegner sein müssen, wenn sie schon derart Absurdes verbreiten müssen", sagt Heinz-Christian Strache im Gespräch mit ÖSTERREICH. Dabei kritisiert der Ex-Vizekanzler auch seine früheren Parteifreunde: "Jetzt wünschen sich manche FPÖ-Nachfolger sogar eine Anklage, um mich als politischen Konkurrenten loszuwerden." Außerdem hätte er keinen Zweifel, wer die meisten Intrigen planen und die bösesten Gerüchte streuen würde. Strache: "Die FPÖ hat der Linken mit meinem Parteiausschluss einen großen Gefallen getan." Der Ex-FPÖ-Chef lässt auch wenig Zweifel daran, dass er Hofer als aktuellen FPÖ-Chef für ungeeignet hält: Dessen Eigenmarketing mit vielen Fotos von seinen Privatflügen würden nicht wirklich zu seinem Job passen.

Tweet zur Verteidigung Salvinis

Und auf der Socialmedia-Plattform Twitter verteidigt Strache den nun vom Parlament in Rom zur Strafverfolgung ausgelieferten Ex-Innenminister Matteo Salvini: "Wer glaubt, dass Matteo Salvini durch den bevorstehenden Prozess an Popularität verlieren wird, sollte sich genau ansehen wie die Umfragewerte von Donald Trump während des Amtsenthebungsverfahrens gestiegen sind. Die Linke wird überall mit ihren Verbotsversuchen scheitern."

 

Dieser Tweet lässt bereits etwas auf die Ausrichtung der Comeback-Strategie Heinz-Christian Straches schließen: Der für manche "zu unangenehme" Parteichef sei von einer kriminellen Gruppe, die gute Beziehungen zu gewissen Medien und sehr betuchten Unternehmern und sogar in die Exekutive hat, wegen seines "Erfolgs" beseitigt worden. Seine Noch-immer-Fans werden das ebenso sehen.

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