Wut-Bauer geht in Video auf Regierung los

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Wut-Bauer geht in Video auf Regierung los

"Wir können unsere Höfe nicht mit Ansagen, Inszenierungen und Versprechungen erhalten", sagt er und fordert endlich Taten seitens der Politik.

Die anfänglich positive Stimmung im Land gegenüber den von der Regierung gesetzten Corona-Maßnahmen ist mittlerweile schon wieder verflogen. Vor allem Unternehmer, Gastronomen, Touristiker und Landwirte gehen zunehmend auf die Barrikaden und verlangen endlich ein Handeln von Türkis-Grün.

Zu jenen gehört auch Leo Streinbichler aus Oberösterreich. Der Landwirt wettert in einem knapp über eine Minute langen Video gegen die heimische Bundesregierung. "Es wurde schon zu Beginn von der Regierung immer betont, dass jedem Berufsstand geholfen wird, keiner wird hängen gelassen, jeder Euro wird ersetzt", setzt er an. "Und jetzt sehen wir, was dabei herausgekommen ist", erklärt er. Die Landwirtschaft habe in allen Bereichen von Milch über Futter bis Fleisch massive Einbußen, so Steinbichler, der selbst einst für das Team Stronach im Nationalrat saß. "Wir haben Preise wie vor 40 Jahren", schimpft er.  Der große Regierungsgipfel zum Thema Regionalität mit Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), den Handelsketten und "den sogenannten Bauernvertretern", wie Steinbichler sagt, habe zwar das Ergebnis gebracht, dass Regionalität bevorzugt wird. Aber die Realität sieht anders aus. "Was hamma tatsächlich in den Supermärkten? Es wird geschleudert mit unseren Produkten und als Spitze dazu, werden auch noch ausländische Billigprodukte importiert", hält der Wut-Bauer fest.

"So, was is jetzt, liebe Regierung? Wir können unsere Höfe nicht mit Ansagen, Inszenierungen und Versprechungen erhalten. Wir brauchen dringend und rasch eine spürbare Hilfe", fordert er. Im Konkreten spricht er auch von einer nachvollziehbaren Lebensmittelkennzeichnung, damit die Konsumenten entscheiden können, was sie kaufen. "Wo Österreich drauf steht, muss Österreich drin sein. Und der Euro, der in Österreich ausgegeben wird und der Landwirtschaft gegeben wird, wirkt dreimal", so sein Schlusssatz.

In den Kommentaren geben ihm viele User Recht und pflichten seinen Aussagen bei.

 

Wo bleiben die verprochenen Coronahilfen?

Gepostet von Leo Steinbichler am Donnerstag, 21. Mai 2020
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