Comeback von Gernot Rumpold bei Strache

Politik-Insider

Comeback von Gernot Rumpold bei Strache

Strache braucht nur drei Mandatare für Klub in Wien.

Wien. Er war noch bei jedem „Putsch“ oder jeder „Spaltung“ in der blauen Welt in den vergangenen Jahrzehnten dabei: Den Innsbrucker FPÖ-Parteitag 1986 orchestrierte er etwa ebenso für Jörg Haider wie die Abspaltung des BZÖ von der FPÖ 2005. Die Rede ist von Haiders einstigem „Mann fürs Grobe“, Gernot Rumpold.

Team HC. Jetzt ist er im Team von Heinz-Christian Strache eifrig dabei, eine neue Liste für den gefallenen Ex-FPÖ-Chef mitzugründen. Als ÖSTERREICH das bereits im September in dieser Kolumne – ebenso wie den Umstand, dass FPÖ-Gemeinderat Karl Baron zu Strache wechseln könnte – beschrieb, hagelte es noch wütende Dementis seitens der Blauen. Jetzt bestätigen FPÖler: „Ja, es stimmt leider, dass er de facto als Barons Sprecher fungiert und Strache berät.“ Denn Strache bastelt – Skandalaussagen im Ibiza-Video, Ermittlungen wegen des Verdachts auf Untreue und belastenden Aussagen von seiner Ex-Assistentin zum Trotz – tatsächlich an einer eigenen Partei, mit der er 2020 bei der Wiener Landtagswahl antreten will.

Drei Gemeinderäte sollen zur »Liste HC« wechseln

Ungemach. Davor will er der Wiener FPÖ aber noch weiteres Ungemach bereiten: Er braucht nur drei blaue Gemeinderäte, die von der FPÖ jetzt oder in den kommenden Wochen zu ihm wechseln, um einen eigenen Klub im Wiener Gemeinderat zu gründen. Baron soll, wie berichtet, bereits damit liebäugeln, für Strache – der dann Klubchef würde – auf sein Mandat zu verzichten. Der Bruderkampf in Blau geht in die nächste Runde.

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