Mit Molotow-Cocktails

Anschlag auf FPÖ: 5.000 € Belohnung

Die FPÖ will schnelle Aufklärung des Brandanschlags, lobte eine hohe Belohnung aus.
NÖ. „Wir vertrauen voll und ganz auf die Arbeit der Polizei“, sagte NÖ-FPÖ-Chef Udo Landbauer einen Tag nach dem Brandanschlag auf die Landesparteizentrale der Freiheitlichen in der ­Purkersdorfer Straße 38 in St. Pölten. Sicherheitshalber lobte die Partei für die möglichst schnelle Ergreifung der vier Brandstifter eine Belohnung von 5.000 Euro aus.
 
Wie berichtet, war das ­vermummte Quartett in der Nacht auf Montag um 1.07 Uhr auf das Gelände des Hauptquartiers eingedrungen. Die Täter, laut Beschreibung schlank und sportlich, zerschlugen zwei Fenster, warfen Molotowcocktails in den Lagerraum des Gebäudes. Neben Papier sind dort auch Hunderte FPÖ-Feuerzeuge gehortet: „Die Brandstifter nahmen auch den Tod von Menschen in Kauf“, sagte Landbauer.
 

Ein Brandstifter 
verletzte sich selbst

 
Die größte Hoffnung bei der Fahndung: Zwei der Täter stießen versehentlich zusammen, dabei wurde einer von ihnen selbst in Brand gesetzt. Er könnte Verletzungen an den Händen oder im Gesicht davongetragen und entsprechend medizinisch behandelt worden sein.
 
Der Brand ging nur durch Zufall glimpflich aus. Ein Feuerwehrmann war zu­fällig in einem Taxi vorbeigekommen und löschte mit Mineralwasser, ehe seine Kollegen eintrafen.

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