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Wirbel um Christina Kohl (24)

Team Strache: 'Corona-Leugnerin' verliert Job

Christina Kohl wurde offenbar fristlos gekündigt, das Team Strache spricht von 'Gesinnungsterror'

Am Kahlenberg gab am Dienstag Strache grünes Licht für seinen Wahlkampf. Das Team HC präsentierte die ersten 20 Plätze seiner Wahlkampfliste. Und: Außer den Ex-FPÖlern Karl Baron, Dietrich Kops, Klaus Handler und Günter Kasal setzt Strache "bewusst", wie er sagt, auf No Names.
 
Für Aufregung sorgte bereits kurz nach der Vorstellung die Kandidatin Christina Kohl (24, Flugbegleiterin). Im Internet tauchte ein Video auf, dass sie bei einer Demo zeigt. Die Parolen, die geschrien werden: "Kurz muss weg, Soros muss weg, Rothschild muss weg!" Genannt werden also unser Bundeskanzler und Personen, die für das Judentum stehen sollen.

 

 

In einem weiteren Video verbreitet Kohl Verschwörungstheorien zu Covid-19: "Von meiner Bekannten ist die Oma gestorben. Sie haben ihnen 5.000 Euro geboten, damit sie als Corona-Tote eingetragen wird."

 

Nun hat die 24-Jährige offenbar ihren Job verloren."Weit haben wir es gebracht in unserem Land, wenn eine junge Flugbegleiterin von der AUA fristlos entlassen wird, nur weil sie bei der Wien-Wahl für unsere Bürgerbewegung kandidiert und man ihr unhaltbare Vorwürfe macht. Das ist ein bisher einmaliger Gesinnungsterror und stellt eine neue Qualität in der politischen Auseinandersetzung dar“, beschwert sich Christian Höbart, Generalsekretär des „Teams HC Strache“. 

Das Team Strache wehrt sich auch gegen die Vorwürfe:  "Nur weil eine meinungsgefestigte, kritische, junge Frau die Corona-Maßnahmen als überzogen kritisiert, den Rücktritt von Kurz fordert, die linksextreme Antifa und Soros kritisiert und dem globalen Großkapitalismus skeptisch gegenübersteht, ist sie noch lange keine Corona-Leugnerin oder Antisemitin. Nein, sie ist eine lupenreine Demokratin"

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