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Holzpellets als sinnvolle Alternative

Ölkesselverbot:

Holzpellets als sinnvolle Alternative

Mit Pellets steigen Sie auf ein klimafreundliches, modernes, effizientes und zukunftsweisendes Heizsystem um. 

Da die neue Bundesregierung ein Verbot von Ölheizungen plant, sind Alternativen für bestehende Ölkessel gefragt. Die gute Nachricht: Wer auf Pellets umsteigt, kann seine Brennstoffkosten deutlich senken.Pellets sind seit über zehn Jahren der günstigste Komfortbrennstoff. Energie aus Heizöl und Erdgas kostet derzeit rund 60% mehr als aus Pellets.

Wer auf Pellets umsteigt, leistet auch einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Aktuelle Berechnungen zeigen, dass ein Haushalt, der von Heizöl auf Holzpellets umsteigt, seine CO2-Emissionen um über 97% reduzieren kann. Wussten Sie, dass in einem Haushalt bis zu 80% der Energie für Wärme aufgewendet wird? In Zeiten der Klimakrise ist der Heizungstausch auf erneuerbare Energie deshalb die wichtigste Maßnahme, die ein Haushalt umsetzen kann, um etwas zum Klimaschutz beizutragen.

Wir haben für Sie die ersten Schritte und hilfreiche Tipps für einen einfachen Umstieg zusammengefasst:

1. Leistungsbedarf des Heizkessels klären und Angebote einholen

Es gibt Pelletheizkessel für jeden Leistungsbedarf. Welches System das richtige für Sie ist, hängt davon ab, wie hoch Ihr Wärmebedarf ist. Um diesen zu ermitteln, muss neben der Größe der Wohnfläche auch der bauliche Zustand des Wohngebäudes analysiert werden. Je besser das Gebäude saniert ist, desto geringer ist der Wärmebedarf und damit die erforderliche Leistung des Pelletkessels.
Tipp: Ein Installateur kann die erforderliche Heizleistung ermitteln und ein Angebot erstellen. Auch der Energieausweis des Gebäudes enthält diese Information. Es ist wichtig, keinen zu starken Heizkessel zu wählen. Überdimensionierte Heizkessel verbrauchen mehr Brennstoff. Holen Sie sich mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese bevor Sie sich auf eine Lösung festlegen.

© Geber86 - iStock

2. Voraussetzungen prüfen

Damit der Umstieg von Öl oder Gas auf eine Pelletheizung unkompliziert und in wenigen Tagen erledigt ist, sollten folgende Fragen geklärt werden:
Wo werden die Pellets gelagert? In der Regel wird dazu der Raum im Keller genutzt, in dem zuvor der Öltank war. Pellets können aber auch in anderen Kellerräumen oder in der Garage gelagert werden. Dafür gibt es eigene, kostengünstige und in sich geschlossene Gewebetanks, die ohne großen Aufwand aufgestellt werden können.
Pellets werden auch in Tank-LKW geliefert. Ähnlich wie bei einer Lieferung Heizöl, wird das Pelletlager auch mit einem Schlauch aufgefüllt. Die Pellets werden ganz einfach mit Druckluft eingeblasen. Dies bedeutet für die Lieferung, dass in der Nähe des Lagers eine Parkmöglichkeit für den LKW vorhanden sein sollte.

© proPellets
Ein Silo-LKW liefert Pellets und bläst diese in einem Schlauch in das Lager ein.

Ein Rauchfangkehrer sollte die Eignung des Kamins überprüfen und bei Bedarf Änderungen durchführen.

3. Förderungen nutzen

Da durch das Heizen mit Pellets die CO2-Emissionen um bis zu 97% reduziert werden kann, gibt es auch hohe Förderungen. Diese werden sowohl vom Bund angeboten („Raus aus Öl Förderung“), als auch von den Ländern und manchmal auch von den Gemeinden. So kann man oft die Hälfte der Anschaffungskosten durch Förderungen abdecken.
Tipp: Auf www.propellets.at/foerderungen erhalten Sie alle Details zu den jeweils aktuellen Förderungen. Die Bundesförderung für 2020 steht noch nicht fest, sollte aber bis März bekannt gegeben werden.

© RIKA

Sind auch Sie an einer Pelletheizung interessiert? Lesen Sie hier Praxisberichte von Umsteigern!

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