Griechenland

Touristeninsel Hydra ohne Strom und Wasser

Aufgebrachte Urlauber wollen nach Piräus zurückreisen.

Ärger für Hunderte Touristen auf der beliebten griechischen Ferieninsel Hydra. Wegen einer defekten Elektrizitätsleitung ist die Insel den ganzen Sonntag lang ohne Wasserversorgung und ohne Strom geblieben. Augenzeugen sagten der Deutschen Presse-Agentur, dass Hunderte verärgerte Touristen am Sonntagabend im kleinen Hafen von Hydra nach Fähren-Tickets suchten, um nach Piräus zurückzureisen.

Aufgebrachte Urlauber, in ihrer Mehrheit Griechen, riefen das Ministerium für Handelsschifffahrt auf, Sonderfahrten von Fähren-und Tragflächenbooten anzuordnen, damit die Menschen weg von der Insel kommen, berichteten mehrere Reporter griechischer Radiosender von der Insel.

Das Stromversorgungs-Unternehmen erklärte, es werde am Montag in der Früh Generatoren nach Hydra bringen, damit die Insel wieder Strom bekommt und das Wasser wieder von den Depots in die Wasserrohre gepumpt werden könne. Wo genau das Problem im Elektrizitätsnetz liegt, war am Sonntagabend unklar. Die Insel wird vom Festland mit Strom versorgt. Hydra liegt etwa 65 Kilometer südlich von Piräus und ist eins der beliebtesten Urlaubsziele Griechenlands.

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