'Djoker' und Schwartzman im Duell um Rom-Titel

Erneuter Ausraster bei Viertelfinal-Sieg

'Djoker' und Schwartzman im Duell um Rom-Titel

Der Serbe Novak Djokovic hat am Sonntag in Rom sein 52. Finale bei einem Masters-1000-Tennisturnier erreicht.

Der 33-jährige Novak Djokovic gewann sein Halbfinale gegen den 21-jährigen Norweger Casper Ruud 7:5,6:3. Finalgegner ist der Argentinier Diego Schwartzman (8), gegen den Kanadier Denis Shapovalov (12) 6:4,5:7,7:65(4)-Sieger. Das Damen-Finale lautet Simona Halep (ROU-1) gegen Karolina Pliskova (CZE-2).

Nachdem Djokovic im Viertelfinale gegen den deutschen Qualifikanten Dominik Köpfer über drei Sätze hatte gehen müssen, bekundete er auch gegen Ruud einige Mühe. Der Weltranglistenerste musste zwei Satzbälle abwehren, bevor er sich nach 71 Minuten den ersten Satz sicherte. Ruud hat es als erster Norweger in ein Masters-1000-Halbfinale geschafft, als erster Spieler seines Landes wird er in der Weltrangliste in die Top 30 vorstoßen. Sein Vater Christian war 1997 in Monte Carlo bis ins Viertelfinale gekommen.

Djokovic rechtfertigt sich für Ausraster

"Ein weiterer Titel hier ist superwichtig für mich", sagte die Nummer eins der Tennis-Welt im ersten Interview, "ich bin noch sehr hungrig". Seine Emotionen auf dem Platz versucht Djokovic zukünftig besser im Griff zu haben. Beim hart umkämpften Viertelfinal-Sieg gegen Dominik Koepfer (GER) gelang ihm das dann aber noch nicht.

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Nach dem Verlust des zweiten Satzes hatte er vor Wut sein Racket zertrümmert. "Es ist weder der erste noch der letzte Schläger, den ich in meiner Karriere brechen werde", sagte er. "Ich möchte es nicht tun, aber es passiert manchmal. So lasse ich meine Wut raus."

Er sei sich seiner Vorbild-Funktion dennoch bewusst. "Es ist nicht die beste Botschaft, die ich vermitteln kann, besonders nicht an die Kinder, die mich sehen." Immerhin verspricht Djokovic Besserung: "Aber ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite immer an mir. Meine mentale Arbeit ist genauso Teil meines Trainings wie meine körperliche."

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