Mega-Schock: Kleines Mädchen erleidet Hirnschäden

Von Baseball am Kopf getroffen

Mega-Schock: Kleines Mädchen erleidet Hirnschäden

Das Schicksal dieses kleinen Mädchens bewegte Amerika, die Tränen des Unglücksschützen rührten alle Baseball-Fans. 

Sieben Monate nach dem fatalen Querschläger von Cubs-Outfielder Albert Almora gibt es jetzt traurige Neuigkeiten: Das zweijährige Mädchen, das am 29. Mai 2019 von dem harten Baseball mit mehr als 100 Stundenkilometern am Kopf getroffen wurde, erlitt bleibende Hirnschäden.

Epileptische Anfälle

Der Anwalt der Familie des Mädchens Richard Mithoff erklärte gegenüber dem „Houston Chronicle“: „Sie hat einen dauerhaften Schaden in einem Teil des Gehirns erlitten. Sie wird mit epileptischen Anfällen zu kämpfen haben, wird medikamentös behandelt, und das könnte ihr ganzes Leben lang so bleiben.“ Mithoff, erklärte aber auch: „Es könnte, könnte aber auch nicht zu einem Rückgang kommen.“

Was war passiert?

Im Baseball MLB-Spiel der Houston Astros gegen die Chicago Cubs hatte Albert Almora einen Ball versehentlich flach und hart in die Zuschauerränge gefeuert. Der Schock: Ein zweijähriges Mädchen wurde mit voller Wucht am Kopf getroffen. Es herrschte Stille im Minute Maid Park in Houston. Der Cubs-Spieler ging schockiert und weinend in die Knie und musste von Mannschaftskollegen und Familie getröstet werden.

Das Mädchen erlitt bei dem Aufprall einen Schädelbruch, subdurale Blutungen, Gehirnquetschungen und ein Ödem, wie kurz nach dem Unglück bekannt wurde.

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Wiederholen

"Mit Schlaganfall vergleichbar"

Das Mädchen bleibt nach Angaben des Anwalts auch Monate nach dem Treffer noch wegen ihrer Verletzung in Behandlung. Es wird noch untersucht, um die Zweijährige auch kognitive Defizite davongetragen hat. Laut der Ärzte seien die Verletzungen mit ihren Auswirkungen auf das Nervensystem des Mädchens mit einem Schlaganfall vergleichbar. Laut Mithoff befinde sich das Mädchen sowohl medizinisch als auch bei ihren Eltern in guter Obhut.

Sicherheit im Baseball immer wieder Thema

Immer wieder ist die Sicherheit in den Baseball-Stadion der USA ein Thema. 2017 musste ein junger Zuschauer nach einem ähnlichen Vorfall im Krankenhaus behandelt werden. Ein Jahr später starb eine 79-Jährige bei einem Spiel der Los Angeles Dodgers, nachdem sie am Kopf getroffen worden war.

Die Houston Astros haben ihre Sicherheitsnetze im vergangenen Jahr nach unten erweitert. Zum Zeitpunkt des dramatischen Unfalls waren die ersten Sitzreihen nicht durch ein Netz geschützt. 

Es bleibt abzuwarten wie es dem kleinen Mädchen in Zukunft ergeht. Sie hat schließlich noch ihr ganzes Leben vor sich.