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Tiere töten im Kopenhagener Zoo

Platzmangel und Umbau-Absichten kosteten drei Wölfen und einem Braunbären das Leben im Zoo.

Der Kopenhagener Zoo gilt als einer der ältesten Tiergärten in Europa. Die dringend notwendige Modernisierung der Gehege sowie der Platzbedarf kostete nun vier in die Jahre gekommenen Tiere - drei Wölfen und einem Braunbären - das Leben. Die Tötung dieser vier Tiere wird seitens des Zoos damit argumentiert, dass die Wölfe und der Braunbär "zu alt seien, um noch an andere Plätze weitervermittelt zu werden". Nicht zu ersten Mal macht der Kopenhagener Zoo mit solchen Botschaften auf sich aufmerksam.

Die Anlage, in der die Wölfe bisher in dem Zoo lebten, wurde geschlossen, da sie nicht mehr den Anforderungen einer annähernd artgerechten Haltung von Wölfen in Gefangenschaft entspricht. Das Wolf-Gehege soll durch eine neuere, modernere Anlage ersetzt werden. Diese Fläche wird aber nicht mehr der Haltung von Wölfen dienen, sondern, wie es seitens des Zoo dazu heißt, den bestehenden Bereich für Elefanten erweitern, um dort neben den Dickhäutern auch Antilopen zu halten.

Dem Braunbären wurden ebenfalls aufgrund seines Alters weitere Jahre in Gefangenschaft "erspart". Sein Platz wird künftig den im Zoo gehaltenen Eisbären gehören. Allerdings lebt dort auch noch eine trächtige Braunbärin. Wo diese künftig mit ihrem Jungtier leben soll, ist fraglich.

Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 1. November 2020, hier in voller Länge sehen.

Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 8. November, 18:30 Uhr.
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