Brüssel-Anschläge

Belgiens Innenminister: "Muslime haben nach Anschlägen getanzt"

Jambon bezeichnet den Islamismus als "Krebsgeschwür".

Nach den Brüsseler Anschlägen hat der belgische Innenminister Jan Jambon die Politik der Integration von Ausländern in seinem Land als gescheitert bezeichnet und als Beleg dafür angeführt, dass "ein erheblicher Anteil der muslimischen Gemeinschaft anlässlich der Anschläge getanzt" habe. Die Terroristen seien "nur ein Pickel", sagte der flämische Nationalist der Zeitung "De Standaard" (Samstag).

"Darunter befindet sich ein Krebsgeschwür, dem viel schwerer beizukommen ist", erklärte Jambon.

Gewalt bei Festnahme
Bei Anschlägen auf den Flughafen und die U-Bahn von Brüssel waren am 22. März 32 Menschen getötet worden. Als am 18. März im Brüsseler Stadtteil Molenbeek der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam festgenommen wurde, hätten Gesinnungsgenossen "Steine und Flaschen in Richtung der Polizei und der Presse geworfen", sagte Jambon. Er werde sich nicht an die Schranken politischer Korrektheit halten und "eine Katze als Katze bezeichnen". Bei den Anschlägen von Paris vom 13. November waren 130 Menschen getötet worden.

Signale überhört
In Belgien seien Jahre hindurch alle "Alarmsignale überhört" worden, sagte Jambon. Inzwischen sei die Gefahr der Radikalisierung der Nachfahren von Einwanderern "zu tief verwurzelt". Die Ermittlungen nach den Pariser Anschlägen ergaben, dass mehrere der Attentäter aus Molenbeek stammten. Inzwischen gilt Molenbeek als eine der wichtigsten Heimstätten des islamischen Fundamentalismus in Europa.

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