Gruseliger Hintergrund

Darum sind in dieser Stadt 99,9 Prozent der Menschen tot

Colma ist eine kleine Stadt in Kalifornien, in der 99,9 Prozent der Bevölkerung tot sind.

Colma ist eine kalifornische Stadt in San Mateo County, die mehr als 1,5 Millionen Einwohner zählt. Das Kuriose: Im Jahr 2019 gab es knapp 1.500 lebende Bewohner, die restlichen über 1,5 Millionen Menschen, also 99,9 Prozent, sind tot. 

Stadt ursprünglich als Nekropole geplant

Die "Stadt der Seelen", wie Colma von vielen genannt wird, war von Anfang an als Nekropole, also eine größere angelegte Begräbnisstätte, geplant. Am 26. März 1900 wurden Bestattungen in der Stadt San Francisco verboten. 1914 wurden Hunderttausende Leichen nach Colma gebracht, die meisten in Massengräbern. Heute zählt Colma 17 Friedhöfe. 

Gräber von berühmten Personen

Der bekannte Wild-West-Sheriff Wyatt Earp und Levis Strauss, der zusammen mit Jacob Davis die Jeans erfand, sind auf einem der Friedhöfe begraben. William Randolph Hearst und Charles Crocker fanden ebenfalls ihre letzte Ruhe in Colma.

Die Bewohner beweisen jedenfalls Humor, denn das offizielle Motto der Stadt lautet: "Es ist großartig, in Colma zu leben."

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