Die Nachfahren des Diktators packen aus

Hitlers Großneffe wollte Jüdin heiraten

Als die Liebe seines Lebens aber das Familiengeheimnis erfuhr, beendete sie die Beziehung.

Der letzte Hitler brach nun sein Schweigen. Im Interview mit der deutschen „Bild“ sprach Alexander Adolf, der Großneffe des Nazi-Diktators, über seine Geschichte.

Er ist der älteste Sohn von William Patrick Hitler (später Stuart-Houston), der 1939 in die USA emigrierte und öffentlich gegen seinen Onkel auftrat. Nach dem Krieg ließ er sich dann auf Long Island bei New York nieder. 1987 starb William schließlich, er hinterließ vier Kinder. In der Öffentlichkeit treten diese fast nie auf, den Namen Hitler haben sie abgelegt, per Gerichtsurteil darf man nicht einmal ihren neuen Nachnamen nennen.

Alexander: Mein Vater war ein guter Mann

Im Gespräch ist Alexander aber darauf bedacht den Namen seines Vaters zu reinigen. Immer wieder wird „Willy“ als Opportunist bezeichnet. Ihm wird von Historikern vorgeworfen sich erst gegen seinen Diktator-Onkel gestellt zu haben, als dieser keinen Job für ihn hatte. Das will Alexander nicht stehen lassen. Sein Vater habe mit Nationalismus nichts zu tun gehabt.

Der Fluch mit dem Namen Hitler

Die Hitlers leben immer noch auf Long Island. Die wahre Familiengeschichte kennen jedoch die wenigsten. Nicht einmal die Nachbarn von Alexander Adolf wissen darüber Bescheid. Die Wahrheit stellt eine  Bürde für die Familie dar. So ging die Beziehung seines Bruders mit dessen großer Liebe, einer Jüdin, deswegen in die Brüche.

Die beiden waren schwer verliebt, wollten sogar heiraten. Doch dann fand sie das dunkle Familiengeheimnis heraus und beendete die Beziehung. Mit einem Hitler konnte sie nicht verheiratet sein.

Gerüchte über Pakt unter Nachkommen „Bullshit“

Auch Alexander fand kein Glück in der Liebe. Er ist ledig und hat keine Kinder. Dennoch weist er Gerüchte um eine Art Familien-Pakt keine Nachkommen zu zeugen, entschieden zurück. „Bullshit“, sagt er im Interview mit "Bild". Sein Bruder Howard wollte unbedingt eine Familie, starb allerdings 1989 bei einem Autounfall.

Er selbst ist bereits in Pension. Betreute als Psychotherapeut aber jahrelang Kriegsveteranen, die nicht im Geringsten ahnten mit wem sie sich hier unterhielten.

Merkel hui - AfD pfui

Alexander ist US-Amerikaner, verfolgt aber die Politik in Deutschland am Rande. Die Kanzlerin Angela Merkel hält er für eine kluge Person und mit der AfD kann er nichts anfangen. Genauso wenig übrigens mit US-Präsident Donald Trump - und das obwohl Alexander Republikaner ist.

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