31.10.2019

Frau wies 70 Stichwunden auf

Schock: Afghane spaziert mit Leiche von Ehefrau im Koffer durch Dortmund

Schock in Deutschland: der 24-jährige Afghane Mokhtar H. steht im Verdacht seine Frau ermordet und ihre Leiche anschließend in einem Koffer durch Dortmund geschleppt zu haben.

© Screenshot (Facebook)

Dortmund. Dieser Fall erschüttert Deutschland: der 24-jährige Mokhtar H. soll seine Frau ermordet und ihre Leiche in einen Koffer gezwängt haben. Behörden fanden die verpackte Leiche der 21-jährigen Maryam H. 700 Meter vom Wohnort des Tatverdächtigen entfernt in einer Garage abgestellt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 24-Jährigen Totschlag vor – ein Motiv für die Tat konnte jedoch noch nicht ermittelt werden.

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Der Tatverdächtige Mokhtar H.

Der Mord soll sich am 27. Juli ereignet haben, als Maryam H. in der Wohnung einer Freundin auf deren Kinder aufpasste. An jenem schicksalhaften Abend bekam die 21-Jährige schließlich Besuch von ihrem Mann Mokhtar H. Als die beiden Kindern (9 & 5 Jahre alt) zu Bett gingen, soll der 24-jährige Afghane im Wohnzimmer auf seine Frau losgegangen sein. Gerichtsmediziner konnten bei der Obduktion der Leiche über 70 Stichwunden und Würgemale am Hals feststellen. Nachdem er seine Frau kaltblütig ermordete, zwängte er ihren leblosen Körper in einen Koffer und machte sich auf den Weg zum Bahnhof. Seine Spuren versuchte er auf besonders dreiste Art und Weise zu verwischen: Mokhtar H. soll nach der Schreckenstat noch Textnachrichten im Namen seines Opfers Maryam H. verschickt haben – nach denen Maryam selbst ihren Mann mit einem Messer angriff.

Der 24-Jährige wurde schlussendlich vom SEK festgenommen und führte die Ermittler zum Versteck der Leiche. Dennoch bestreitet der Mann den Mord an seiner Frau. Laut des Verteidigers von Mokhtar H. soll es demnach "noch viele Ungereimtheiten" geben. 

Wann der Prozess beginnt ist derzeit noch nicht bekannt.