Hai-Attacke in Ägypten: Bub (12) verliert Arm

Horror im Roten Meer

Hai-Attacke in Ägypten: Bub (12) verliert Arm

Zwei Schnorchler wurden vor Scharm el-Scheich von einem Hai attackiert. Das Kind verlor einen Arm, der Guide ein Bein.

Das tragische Unglück im Roten Meer ereignete sich bereits am Sonntag. Zwei Urlauber  - eine Mutter mit ihrem 12-jährigen Sohn - aus der Ukraine waren mit einem Guide schnorcheln, als sie im Ras-Mohammed-Nationalpark plötzlich von einem Hai attackiert wurden.  Dabei soll es sich um den rund zwei Meter langen Weißspitzen-Hochseehai handeln.
 
Der Bub sowie der Guide wurden beim Angriff schwer verletzt und mussten umgehend ins Krankenhaus gebracht werden. Trotz Notoperation konnten die Ärzte die Hand des Kindes nicht mehr retten – er musste am Unterarm amputiert werden. Der Zustand des Zwölfjährigen ist kritisch, er liegt weiter auf der Intensivstation. Der Guide verlor ein Bein, während die Mutter mit „tiefen Wunden“ davonkam.
 
Die ägyptischen Behörden reagierten sofort und haben alle Tauchspots im Gebiet vorübergehend geschlossen. Hai-Angriffe im Roten Meer vor Ägyptens Küste sind äußerst selten. Vor zehn Jahren kam es das letzte Mal zu einem tödlichen Zwischenfall.
 
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