Strache klagt Nepp: So reagiert die FPÖ

Kampf um Wien

Strache klagt Nepp: So reagiert die FPÖ

Wegen Ehrenbeleidigung und Kreditschädigung klagt Strache den Wiener FPÖ-Nepp. Die nächste Runde im Kampf der Ex-Parteifreunde ist eröffnet.

Wien. Das Match zwischen Team HC Strache und den Freiheitlichen vor der Wien-Wahl geht in die nächste Runde: Der ehemalige FPÖ-Chef hat eine Klage gegen den gegnerischen Spitzenkandidaten Dominik Nepp wegen Ehrenbeleidigung und Kreditschädigung eingebracht, teilte seine Partei am Samstag in einer Aussendung mit. Dieser hatte Strache mehrfach Betrug in Zusammenhang mit der Spesen-Affäre vorgeworfen.
 
Strache sprach laut Aussendung von unwahren Behauptungen, die ihn in Misskredit bringen sollten. Er beantragte daher die Erlassung einer Einstweiligen Verfügung gegen Nepp. "Hier wurde eine rote Linie bei Weitem überschritten, was ich mir als unbescholtener Bürger, der keinerlei strafbare Handlungen gesetzt hat, nicht länger gefallen lassen kann und will", so der Spitzenkandidat seiner namensgleichen Liste.
 

FPÖ sieht Straches Klage mit "Gelassenheit entgegen"

 

Die FPÖ sieht der Klage ihres einstigen Obmanns und nunmehrigen Mitbewerbers im Wahlkampf, Heinz-Christian Strache, "mit großer Gelassenheit entgegen". Es handle sich um den "verzweifelten Versuch eines politisch Ertrinkenden, aufgrund der Chancenlosigkeit bei der Wien-Wahl mit Rundumschlägen politische Aufmerksamkeit zu erlangen", reagierte Landesparteisekretär Michael Stumpf via Aussendung.

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